Relevante Artikel und Pages sind im Rahmen von SEO das A und O, doch die Bildoptimierung wird als wichtiger Faktor für die Suchmaschinenoptimierung oft vernachlässigt.
Google liebt Pages mit Bildern aus einem Grund: Weil Nutzer dies auch tun. Um allerdings in den Genuss von hohen Rankings durch den Einsatz von SEO-optimierten Bildern zu kommen und hervorragende Rankings-Ergebnisse zu erzielen, müssen Regeln eingehalten werden.
Grundsätzlich gilt: Die Bildoptimierung ist ein Segen für SEO-Kampagnen.
Insbesondere für kleinere Websites und Projekte kann die Verwendung von SEO-optimierten Bildern einen großen Wettbewerbsvorteil bringen. Dies betrifft Websites, die unter 20.000 Pages auf ihrer Website haben. Um das Verständnis von Größe zu verstehen: So zählen beispielsweise die Website Miele.de (13.800 Pages) und PwC.de (9,500 Pages) eher zu kleinen Websites, während Websites wie faz.de (2,2 Millionen Pages) und Dell.com (4,7 Millionen Pages) zu großen Websites zählen.
Der Grund dafür ist, dass neue Website-Kampagnen aus SEO-Sicht viele USPs aufweisen können: Wenn viele Konkurrenten in ihrem SEO-Prozess den Wettbewerbern weit voraus sind, können neue SEO-Kampagnen stattdessen mit frischen und innovativen Ideen punkten. Einer der Grundregeln im SEO ist: Um höhere Rankings zu erhalten, muss man im Hinblick auf SEO-Innovationen einfallsreicher sein und sich auf Dinge konzentrieren, die Wettbewerber oft vernachlässigen. Und die Optimierung von Bildern ist eine dieser äußerst effektiven SEO-Methoden – und das Gute daran: Sie wird von Wettbewerbern oft unterschätzt oder übersehen.
Außerdem: Fehler in der SEO-Bildoptimierung können zu Ranking-Verlusten führen. Gleichzeitig verpasst eine halbherzig betriebene SEO-Bildoptimierung große Chancen bessere Ergebnisse zu erzielen.
Unten ein reales Fallbeispiel:
In einem äußerst wettbewerbsintensiven Markt wurde für einen unserer Kunden die Bildoptimierung zu einem der effektivsten SEO-Booster. Diese Kampagne wurde mit einem App-Hersteller im Bereich der Meditation durchgeführt.
Hierbei wurde folgendes vorgenommen: Das Unternehmen beschäftigte sich bereits vor unserem Einsatz etwas mit SEO und produzierte monatlich 4-6 wertvolle Inhalte rund um das Thema Meditation, allerdings ohne viel SEO-Wirkung: Die Website erhielt trotz wertvoller und guter Inhalte kaum relevanten Traffic.
Bei der Prüfung des Inhalts schien alles in Ordnung zu sein, wie beispielsweise die Verwendung von Keywords mit hohem Interesse und Suchvolumen, sowie auch zielgerichtete, relevante und qualitativ hochwertige Inhalte. Es fiel jedoch dabei auf, dass das Unternehmen klassische Agentur-Bilder verwendete, die sonst auch überall von anderen Websites verwendet werden. Zudem fiel uns eine suboptimale Benennung von Bildern auf, die aufgrund eines schlecht konfigurierten CMS entstand: Dateinamen hatten seltsame, vom CMS bestimmte Namen. Vielen SEOs wird dieser Umstand erfahrungsgemäß bekannt vorkommen.
Wie bei vielen Unternehmen, spielt die Überzeugung des Kunden eine große Rolle. So schafften wir es im Zuge der Kampagne, erstmal nur mit der SEO-Bildoptimierung zu beginnen. Kurz nachdem wir die SEO-Bildkampagne gestartet hatten, passierte folgendes:

Dies zeigt deutlich die einzigartige Power von SEO-Bildoptimierung. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass jede Website, die wir durch Bilder optimiert haben, wesentlich höher rankten, als die Bilder ihrer oft gefürchteten Wettbewerber – aus nur einem Grund:
Pages mit SEO-optimierten Bilder und Dateikonventionen ranken höher, auch wenn der Inhalt nicht verändert wird.
Im SEO geht es also im Wettbewerb um Folgendes: Was können wir besser oder anders machen als der Wettbewerber?
Punkte, die man bei der SEO-Bildoptimierung beachten sollte:
Passendes Bild verwenden
Spiegelt das Bild den Inhalt Ihres Beitrags wider? Wenn Sie eine unangemessene Auswahl des Bildes treffen, werden Ihre Nutzer nicht nur verwirrt, was die Absprungrate erhöht … Google ist sogar intelligent genug, um zu erkennen, dass das Bild nicht das Thema des Textinhalts darstellt. Darüber hinaus ist die Sichtbarkeit zwischen verschiedenen Devices bzw. Geräten, Qualität des Bildes und eine gute Auflösung von entscheidender Bedeutung.
Auswählen eines einzigartigen Bildes für SEO
Nutzen Sie nicht einfach Bilder von Bildagenturen, die sie lizenzieren. Die Verwendung von Stock-Foto-Bildern kann das SEO Ihrer Website möglicherweise nicht unterstützen: Solche Fotos sind bereits zu generischen Bildern für zahlreiche Websites geworden. Denken Sie an die typischen Call-Center-Bilder, die Sie immer wieder auf Bannern und Websites sehen und sich dabei denken: „Das Bild kenne ich doch!“. Einzigartige Bilder haben einen größeren Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung, da Google einzigartige Medien liebt, die nirgendwo anders zu finden sind.
Es ist oft zeitaufwändig und kostspielig Originalfotos Inhouse zu erstellen, aber gibt es viele andere Möglichkeiten: Ihr Designer kann beispielsweise mehrere verschiedene Agenturbilder maßschneidern und sie für die Webseite zu einem einzigartigen Bild zusammenstellen. Auf diese Weise kann Google die einzelnen Komponenten im Bild nicht mehr erkennen und klassifiziert es schließlich als ein Unikat.
Unten ein Beispiel, wie Sie mit mit Agenturbildern trotzdem Unikate kreieren können:

Dateiformat im SEO
Die Aufgabe eines guten Designers ist es auch, Bilder im Rahmen vom SEO richtig zu optimieren. Beliebte Dateiformate sind JPEG, GIF und PNG. Verwenden Sie JPG jedoch für größere und farbenfrohe Bilder und GIF nur für kleinere oder Bilder mit weniger Farben für eine optimale Komprimierung. PNGs sollten nur für Symbole und kleine Bilder verwendet werden, da sie nicht so stark komprimiert werden.
Eine einfache Darstellung als Anleitung:

Google stuft eine Page oder sogar die gesamte Website niedriger ein, wenn falsche und suboptimale Dateiformate verwendet werden.
Dateigröße des Bildes im SEO
Google stuft auch Pages niedriger ein, wenn die Komprimierung nicht optimal ist.
Stellen Sie sich vor, Sie rufen als User eine Page auf und es sieht so aus, als müssten Sie ewig darauf warten, bis sich die Page aufgebaut hat. Oft liegt das an der langsamen Internet-Verbindung; aber meist auch daran, dass die Page einfach zu große Bilder verwendet. Da Google die Ladezeit einer Page misst, berücksichtigt es die Dateigröße von Bildern, die auf der Page verwendet werden. Ein zu großes Bild kann die Benutzererfahrung mobiler Nutzer ruinieren und die Absprungrate erhöhen; beides sind negative SEO-Merkmale.
Die Ladezeit ist für SEO entscheidend. Überprüfen Sie die Ladezeiten Ihrer Pages, um herauszufinden, ob Sie zu viele und zu große Bilder verwenden. Ein Website-Geschwindigkeitstool oder eine SEO-Agentur kann helfen, um zu überprüfen, wie die Pages in Bezug auf Ladezeiten funktionieren.
Bilder für SEO richtig benennen
Dateinamenkonventionen sollten Teil jeder SEO-Kampagne sein für Websites, die auf gute und viele Bilder angewiesen sind. Beispielsweise spielen Dateinamenkonventionen bei einer wissenschaftlichen Website weniger eine Rolle, bei der Content im Vordergrund steht. Websites, die dagegen Produkte anbieten und darauf angewiesen sind mit Produktnamen und -typen im Web gerankt zu werden, kommen um Dateinamenkonventionen nicht herum.
Dateinamenkonventionen sind im Grunde fest in den SEO-Richtlinien von Google eingebunden. Dennoch erstellen SEO-Agenturen in der Regel Guidelines für Dateinamen, damit das Redaktionsteam im CMS auch in der Lage ist die Richtlinien einzuhalten – und zwar angepasst an die individuellen Wünsche und Prozesse des Unternehmens bezüglich der Website.
Aus SEO-Sicht ist es keine gute Idee, den Standardnamen beizubehalten, den Ihre Kamera oder Ihr CMS Ihrem Bild automatisch vergeben. Ein schlüsselwortreicher Dateiname ist von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, Google verständlich zu machen, worum es bei Ihrem Bild geht: Machen Sie den Dateinamen der Bilddatei für Google interpretierbar. Wenn eine Suchmaschine Ihre Webseite durchsucht, versucht sie auch ein Schlüsselwort im Dateinamen des Bildes zu finden.
Die Frage, die Sie sich stellen sollten bei der Findung des richtigen Dateinamens ist: Wie finden Ihre Kunden Produkte auf Ihrer Website? Denken Sie an die Namensmuster, an denen Sie interessiert sind. Angenommen, Google durchsucht die Website und findet eine Datei mit dem Namen DSC_2998.JPG: Was kann das sein? Falls es weder Titel noch ALT-Tag hat, ist es schwierig, herauszufinden, was es ist. Zwar hat Google mittlerweile relative gute Bilderkennungsalgorithmen, aber dieses Konzept ist noch lange nicht ausgereift (Stand 2026). Wann Bilderkennung verbunden mit künstlicher Intelligenz soweit ausgereift sind, dass sie in Bildern Dinge wie Trauer, Sehnsucht, Freude, Ekel, Liebe, geschweigen Ironie, Sarkasmus und Humor erkennen werden, kann derweil keiner beantworten. Ein informativer Bilddateiname gibt Google Hinweise zum Inhalt Ihrer Website und hilft daher beim Ranking.
Ebenfalls sollten auf keinen Fall zusätzliche irrelevanten Zeichen im Dateinamen vorhanden sein.
Positives Beispiel: Der Dateiname für einen Fernseher „Panasonic-TC-P35ST50.jpg“ macht durchaus Sinn, da TC-P35ST50 die Modelnummer des Fernsehers darstellt. Google weiß aufgrund von anderen Websites, dass TC-P35ST50 immer wieder in Zusammenhang mit Panasonic auftaucht und versteht den Sinn dieses Dateinamens. Im Fachjargon wird das „semantische Nähe“ genannt.
Negatives Beispiel: Der Dateiname „Bicycle-Spielkarten-Xi2isw9928.jpg dagegen wird von Google schlecht bewertet, da „Xi2isw9928“ eine vom CMS sinnlose generierte Suffix ist, die mit den Spielkarten des Unternehmens Bicycle nichts zu tun hat. Google versucht zu verstehen, was es mit dem Xi2isw9928 auf sich hat und findet in seiner semantisch-strukturierten Datenbank unter Milliarden von Website-Inhalten keinen Zusammenhang zwischen Bicycle-Spielkarten und Xi2isw9928.
Unten sind die wichtigsten Regeln für die SEO-Bildoptimierung zusammengestellt:
- Underscores
Bilddateinamen sollten niemals Unterstriche haben bzw. aus Underscores bestehen. Google hat vor langer Zeit angekündigt, dass Unterstriche bestraft werden – in Bildnamen, in Verzeichnissen und auch in URLs. Zur Info: Wer einen Unterstrich im Dateinamen oder Verzeichnisnamen kreiert, generiert damit auch eine URL, die Unterstrichte beinhaltet. Denn jedes Verzeichnis (Folder) eines Bildes ist auch gleichzeitig eine URL im Internet. Wenn ihr Bild also unter bilder/_usa/san-diego.jpg liegt, lautet die URL des Bildes https://www.ihrewebsite.de/bilder/_usa/san-diego.jpg. - Verzeichnisse
Bilder sollten möglichst im Hauptverzeichnis oder in nur einem oder wenigen Verzeichnissen (z. B. /bilder/) liegen. Verschachtelte Verzeichnisse dagegen sind ein Zeichen für Google, dass die Website keiner klaren Struktur folgt. Unten ein paar negative Beispiele:
a) /c/2/d/213f/f/bild.jpg
b) /tmp/media/_222_/f/bild.jpg
Im Beispiel b) wurde sogar Unterstriche im Verzeichnisnamen verwendet (_222_), was doppelt gegen die SEO-Richtlinien von Google verstößt. - Semantik
Ganze Sätze sollten in Bildnamen nicht verwendet werden. Beispiel:
a) Statt Beste-Gewuerze-die-gegen-Erkaeltung-wirken.jpg besser Sie Gewuerze-Erkaeltung.jpg
b) Statt Frau-die-den-Berg-hochlaeuft.jpg besser Frau-Laufen-Berg.jpg
Hierbei sind zwei Gründe zu nennen: Google möchte keine komplexe Geschichte durch einen Bildnamen übermittelt bekommen, hierzu sind die Attribute im IMG-Tag reserviert. Zum anderen mag Google keine Bildnamen, die nach Spam klingen.
Außerdem sollten Stoppwörter wie der/die/das, eine/einer/ein/eines, auf/unter/drüber/und usw. niemals für Bildnamen verwendet werden – hierbei gilt das gleiche Prinzip wie bei der Generierung von URLs in SEO. - Nicht-beschreibende Dateinamen
Statt image_28884.jpg verwenden Sie etwas wie Buero-Arbeiter.jpg. Um es kurz zu machen: Ein Dateiname fungiert als Auslöser für den Googlebot und die Google-Algorithmen, um zu verstehen, was Ihr Bild aussagt. - Alt-Text
Alt-Text wird umgangssprachlich als „Alternativtext“ bezeichnet. Eigentlich handelt es sich um ein Attribut, das in einem IMG-Tag (HTML Code) verwendet wird, um die Funktion eines Bildes auf Ihrer Webseite zu beschreiben. Lassen Sie die Suchmaschinen nicht allein, wenn es darum geht Ihre Bilder zu interpretieren. Mit einem ALT-Attribut helfen Sie den Suchmaschinen, das Bild zu verstehen. Natürlich bringt ein ALT-Attribut nicht viel, wenn andere Regeln nicht beachtet werden. Google akzeptiert den ALT-Attribut nur, wenn alle Umgebungsvariablen gut zusammenspielen, wie hier erwähnt. Übrigens, das ALT-Attribut wird oft auch umgangssprachlich ALT-Tag genannt, obwohl es sich um keinen HTML-Tag handelt. - Bild-Sitemaps
Wenn Sie sich im E-Commerce befinden, fügen Sie eine Bild-Sitemap hinzu, um Google mitzuteilen, wo sich die Bilder aufhalten, die sie indexieren soll. Moderne CMS wie WordPress erstellen automatisch Bilder-Sitemaps.
Fazit SEO-Bildoptimierung
Dadurch, dass Suchmaschinen wie Google mittlerweile Bilder sehr ernst nehmen, kommt man im SEO nicht drumherum eine SEO-Optimierung für Bilder durchzuführen. Bilder helfen dabei, die Marke online aufzubauen, Benutzer besser einzubeziehen und zu engagieren, den Textinhalt zu unterstützen und Nutzer zu konvertieren. Deshalb sind Suchmaschinen wie Google so sehr darauf beharrt auch nur Websites zu ranken, die gut optimierte Bilder anbieten. Die Herausforderung dabei ist, dass Suchmaschinen nun das Bild interpretieren müssen.
Und so muss ein Spagat her: Das Bild muss einerseits die Nutzer ansprechen, und andererseits die Maschine. Jeder SEO-Profi weiß, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert; die Aufgabe des SEO-Experten besteht darin, die für Menschen geschaffene Inhalte auch maschinenlesbar bzw. für Suchmaschinen lesbar zu machen.Seit Google angekündigt hat, dass Websites mit GEO-Kanälen einen höheren Stellenwert erhalten, hat GEO-Targeting in der Suchmaschinenoptimierung einen hohen Stellenwert erlangt.
Wie funktioniert SEO-GEO-Targeting?
In der Regel weiß Google anhand der Informationen, die Sie auf Ihrer Website bereitstellen, wo sich Ihr Unternehmen befindet. Nehmen wir an, Ihr Unternehmen befindet sich in Düsseldorf: Ihre Chancen stehen in diesem Fall gut, dass Ihre Produkte bei Nutzern in den Suchtreffern angezeigt werden, die in Düsseldorf suchen. Google stellt also einen guten Bezug zu Ihrem Standort her. Soweit so gut.
Wenn Sie jedoch mehr Städte und Bundesstaaten als Ziel haben möchten, ist es nicht einfach, eine Rangfolge festzulegen. Wenn beispielsweise jemand in einer anderen Stadt als Düsseldorf nach Ihren Dienstleistungen oder Produkten sucht, werden Sie wahrscheinlich in den Suchtreffern nicht angezeigt. Denn Google liefert aufgrund des neuen GEO-Algorithmus Nutzern immer Suchergebnisse basierend auf deren Standort.
Nun stellt sich die Frage:
Woher weiß Google, wo sich Nutzer befinden?
Es ist kein Geheimnis, dass Google genau weiß, wo sich ein Nutzer befindet. Viele gehen davon aus, dass es sich lediglich um die IP-Adresse des Nutzers handelt. Heutzutage gibt es jedoch Hunderte weitere Möglichkeiten, mit denen Google feststellen kann, wo sich ein Nutzer standörtlich befindet.
Einige Beispiele: Sie surfen ganz gewöhnlich mit Ihrem Desktop-Computer oder Laptop ohne eine GPS-Verbindung. Google kann anhand der Verbindung Ihres Smartphones, das Sie zufällig in der Tasche haben, weiterhin feststellen, wer Sie sind und wo Sie sich befinden. Denn sobald das Smartphone mit einem Google-Account verbunden ist, weiß Google, dass der von Ihnen verwendete Laptop oder Desktop-Computer demselben Nutzer wie das GPS-Smartphone gehört.
Und selbst wenn Sie alle Ihre Geräte ausschalten, ermittelt Google Ihren Standort anhand Ihres Suchverlaufs und -verhaltens oder Ihrer E-Mail-Adresse. Wenn Sie beispielsweise nach einem Café in Ihrer Nähe gesucht oder die neuesten Ereignisse in Ihrer Heimatstadt überprüft haben, haben Sie Google bereits mitgeteilt, wo Sie sich befinden. Wenn Sie auf Yelp suchen oder Ihren Standort mithilfe von Cookies und Google Analytics einer anderen Website mitteilen, kann Google weiterhin nachvollziehen, wo Sie sich befinden.
Möglicherweise fragen Sie sich, wie viele Dinge Sie mit Ihren Geräten tun, die Ihren Ort kundgeben, ohne dass Sie es überhaupt merken. Kurz gesagt: Es ist für Google mittlerweile einfach zu erkennen, wo Sie sich gerade befinden, und es hilft nicht viel, Ihr GPS auszuschalten, eine anonyme IP-Adresse zu verwenden oder den Inkognito-Modus von Google zu nutzen.
Aus diesem Grund werden den Nutzern immer Websites und Suchergebnisse bereitgestellt, die auf ihren Standorten basieren. Ihre Website wird also an anderen Orten in den Suchtreffern nicht angezeigt, wenn Sie auf Ihrer Website keinen GEO-Trichter eingerichtet haben. Möglicherweise wird Ihre Website bei Ihrer Suche angezeigt. Tatsache ist jedoch, dass andere Nutzer an anderen Standorten diese Treffer nicht sehen – sondern nur Sie.
Seit wann ist GEO-Targeting wichtig für SEO?
GEO-Targeting war schon immer Teil des Google-Ökosystems. Erst im September 2016 wurde es jedoch mit dem Google-Update „Possum“ zu einem der Hauptmerkmale von Google. Google gab damals bekannt, dass GEO-Targeting eines der wichtigsten Algorithmus-Updates sein wird. Seitdem wurde eine Vielzahl von Google-Richtlinien veröffentlicht, und SEO-Experten mussten sich mit den neuen GEO-Anforderungen vertraut machen, um Websites für andere Standorte in den Suchtreffern sichtbar zu gestalten.
Und am 20. Juni 2017, nicht einmal ein Jahr später, startete Google „Google Jobs“, bei dem ebenfalls der Standort im Vordergrund steht. Mithilfe von Metadaten, die als „Auftragsschema“ bezeichnet werden, können Unternehmen ihren Auftragsbeschreibungen neben anderen Daten standortbezogene Informationen hinzufügen. Basierend auf diesen Daten zeigt Google nun Stellenausschreibungen für Nutzer in bestimmten Orten an.
Frühe SEO-Anwender begannen damit, GEO-Trichter auf Websites zu implementieren, und sahen einen enormen Anstieg des Traffics. Wie bei jeder neuen Technologie gibt es Gewinner und Verlierer:
Die Gewinner haben sich an die neuen Gegebenheiten angepasst, wurden zu GEO-SEO-Experten und fingen an, GEO-Trichter auf den Websites ihrer Kunden einzubauen. Die Verlierer konnten mit den Änderungen nicht Schritt halten und haben bis heute noch keine Expertise aufbauen können, wie GEO-Targeting mit SEO bzw. Local SEO funktioniert.
Gewusst wie: GEO-Targeting in SEO
Die Grundprinzipien von Local SEO bestehen darin, eine GEO-Zielseitenstrategie zu erstellen, die nicht nur miteinander verknüpft ist, sondern auch sogenannte standortbasierte Widgets enthält. Google hat in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass Websites nur an bestimmten Standorten höher gestuft werden, wenn Webmaster die für GEO-Targeting festgelegten Regeln von Google einhalten.
Die Anforderungen für GEO-Zielseiten werden nicht alle von Google dokumentiert. In gängigen SEO-Quellen, vor allem in den USA, gibt es derweil eine Menge Hilfestellungen und Wissen.
Es ist sehr hilfreich, in der Vergangenheit auch mit dem Google-Algorithmus experimentiert zu haben, indem bestimmte Gadgets und Widgets verwendet wurden, die auf den Vorlieben von Google basierten. Das Risiko, als Spammer eingestuft zu werden, ist jedoch hoch, wenn der SEO-Experte nicht weiß, was er tut.
Unter vielen anderen Vorgehensweisen hat sich eine GEO-codierte Datenbank als sehr hilfreich herausgestellt, die als Teil der Website Entfernungen zwischen Städten sowie Breiten-/Längengradinformationen enthält, auf die das Unternehmen abzielen möchte. Die Begriffe „Lat/Long“ tauchen im angloamerikanischen SEO dabei ständig auf.
Außerdem möchte Google nicht, dass Webmaster Doorway-Landing-Pages mit den erforderlichen GEO-Daten und Widgets erstellen. Es ist wichtig, wertvolle, relevante Inhalte für den Benutzer zu bieten. In diesem Sinne sind die technischen Spezifikationen allein nicht ausreichend – es muss daher eine gründliche GEO-Inhaltsstrategie entwickelt werden.
Erstellen Sie die beste GEO-Zielseite aller Zeiten!
Da Google in den letzten Jahren mehr Gewicht auf standortbezogene Ergebnisse gelegt hat, erhalten bestimmte Elemente in GEO-Targeting Landing Pages höhere Rankings, sogar mehr als Backlinks oder Inhalte.
Heute werden wir eine Funktion vorstellen und diskutieren, die in der SEO-Community selten erwähnt wurde, aber von großen Marken wie Kayak, Expedia, Hertz, Hilton und vielen anderen verwendet wird. Die sehr leistungsstarken lokalen SEO-Tools, die ein Nearby-Konzept aufweisen.
Aber eins nach dem anderen. GEO-Targeting im SEO mit Landingpages unterliegt seit dem Googles Possum-Update mehr Vertrauen und höheren Rankings. Google muss jedoch wissen, dass GEO-Targeting-Landing-Pages bestimmte GEO-Elemente enthalten. Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was Sie tun müssen, um eine großartige GEO Landing Page / Local Landing Page zu erstellen:
Erstellen einer GEO-Targeting-Landing-Page: Level 1
Die meisten lokalen SEO-Marketing-Bemühungen beschränken sich auf die folgenden Elemente, wenn es um die Erstellung von GEO-Targeting-Landing-Pages geht:
- Titel-Tag mit dem Standort und dem Produktnamen
Nehmen wir zum Beispiel einen Fantasieproduktnamen „Online Marketing Services“. In diesem Fall würden die meisten SEOs eine GEO-Zielseite mit einem Titel-Tag wie diesem erstellen: „Marketing Services in San Diego, Kalifornien“. Das ist sehr erfolgreiches Konzept, welches im SEO sehr gut funktioniert - H1 (Header 1)
Es ist üblich, dass SEOs ein identisches H1 ähnlich dem Titel-Tag bereitstellen. Das könnte so etwas wie „Best San Diego Marketing Services“ sein. - H2 (Kopfzeile 2)
Viele SEOs vernachlässigen dieses Attribut auf ihrer GEO-Landing-Page. Ein H2 ist jedoch eine perfekte Gelegenheit, noch mehr Keywords einzusetzen. Ein Beispiel wäre: „Suchen Sie nach einem großartigen Marketingunternehmen in San Diego?“ - Inhalt, der dem Ort ähnelt
Die meisten SEOs würden nur ein paar mehr Informationen über den Standort bereitstellen, in diesem Beispiel San Diego. Das heißt, der Inhalt würde Informationen über Sehenswürdigkeiten, Wirtschaft und Bevölkerung von San Diego enthalten. Natürlich würden anspruchsvollere SEOs versuchen, relevantere Inhalte bereitzustellen, wie z. B. Wissen über die Marketingbranche in San Diego – das wird sicherlich ein höheres Ranking liefern, erfordert aber auch qualitativ hochwertige Inhalte.
Erstellen einer GEO-Targeting-Landing-Page: Level 2
Sie können viel mehr mit Ihrer GEO Landing Page machen, wenn Sie eine hochwertige lokale SEO-Kampagne erstellen möchten. Lassen Sie uns daher noch eine Stufe höher gehen:
- Standortbasiertes relevantes Bild
Wenn ich eines mehr denn je sehe, dann ist es die fehlende Bildoptimierung. Wenn Sie sich Local Search Marketing Expert nennen wollen, muss Ihre GEO Landing Page unbedingt ein einzigartiges Bild haben, also ein Bild, das noch nirgendwo verwendet wurde, auch nicht auf Standard-Websites, das dem Thema ähnelt. In diesem Fall benötigen Sie ein Bild, das „Marketing“ und „San Diego“ ähnelt. Wie Sie SEO-optimierte Bilder erstellen, haben wir in unserem Artikel „How to Use SEO Optimized Images“ erwähnt. - Angabe einer Adresse
Was ist das Wichtigste, wenn es um Local SEO von Google geht? Es ist natürlich der Standort selbst: Wenn Ihre lokale Zielseite keine Adresse enthält, welchen Sinn hat dann die Optimierung der lokalen Suche? Sie benötigen eine Adresse auf Ihrer Seite, da Google intelligent genug ist, um die angegebene Adresse in Ihren Inhalten zu verstehen und wiederzugeben. - Google Map
Sie haben es wahrscheinlich schon auf vielen Seiten gesehen. Es ist die typische Google-Karte, die in die Website eingebettet wird. Und das Gute daran: Google wird die Punkte verbinden und versteht daher, dass die angezeigte Karte dem Standort Ihrer Landing Page entspricht. Verwenden Sie diese Funktion jedoch mit Bedacht, da Google begonnen hat, Websites zu bestrafen, die diese Funktion missbrauchen. Ich habe darüber in meinem Artikel gesprochen: Does the Usage of Google Maps Affect Your SEO Rankings?
Erstellen einer GEO-Targeting-Landing-Page: Level 3
Großartig, Sie haben jetzt die beste lokale Zielseite erstellt. So können Sie Ihre Zielseite hervorragend gestalten:
- Boilerplated Content Freshness
Klingt anspruchsvoll: Was Sie in Ihrer Seite brauchen, sind sich ständig ändernde Variablen. Dies wird im SEO Content Freshness genannt. Die Bedeutung von aktualisiertem und frischem COntent Inhalte wurde ausführlich im Artikel „Get More Traffic Using the SEO Fresh Content Technique“ erörtert. Warum muss es in Smart Content vorformuliert oder eingebettet werden? Denn wenn Sie mehr als zehn, hundert und sogar tausende von GEO Landing Pages haben, können Sie diese nicht jede Woche ändern. Daher benötigen Sie Inhalte, die sich ändernde Variablen enthalten. Der beste Weg wäre, ein lokales SEO-Tool zu verwenden – ich werde gleich darüber sprechen. - Erstellen Sie mehr Zielseiten
Angenommen, Sie zielen auf einen stationären Standort in einer Stadt ab: Es reicht nicht aus, nur eine GEO-Zielseite zu erstellen. Denken Sie an den Landkreis und die Nachbarschaften und erstellen Sie zusätzliche Zielseiten darum herum. Wenn Ihr Standort beispielsweise Los Angeles ist, müssen Sie Landing Pages für alle anderen Stadtteile wie Hollywood, Bel-Air, Venedig, Mission Hills, Beverly Hills usw. erstellen. Damit nicht genug, müssen Sie auch Landing Pages für alle umliegenden nahe gelegenen Städte wie Long Beach, Anaheim, Burbank, Santa Ana und viele mehr erstellen. Nun, das nennen wir einen GEO-Trichter. - Interlinking
Fühlen Sie sich schon wie ein SEO-Geolocation-Superstar? Es wird besser. Jetzt ist es an der Zeit, all diese Standorte miteinander zu verlinken. Angenommen, Sie haben die Landing Page für L.A. „Marketing Company in Los Angeles, CA“ erstellt und erwähnen Hollywood – Sie sollten einen LInk zu Ihrer Hollywood Landing Page setzen.
Erstellen einer GEO-Targeting-Landing-Page: Level 4
Jetzt ist es an der Zeit, der unschlagbare Meister der lokalen Suchmaschinenoptimierung zu werden. Wenn Sie wirklich eine beeindruckende GEO-Zielseite erstellen möchten, benötigen Sie lokale SEO-Tools, die Ihnen helfen, die Herausforderungen zu meistern, denen Sie gegenüberstehen. Sicher, Sie können vorgefertigte oder intelligente Inhalte und Hunderte von Landing Pages erstellen und diese manuell miteinander verknüpfen. Aber irgendwann werden Sie sich verlaufen und Ihre Landing Pages möglicherweise in einem Chaos enden. Die meiste Zeit werden Sie damit verschwenden, die vorhandenen Zielseiten zu pflegen, anstatt neue zu erstellen, wenn Sie dies manuell tun.
- Proximity Local SEO Tool „Widget in der Nähe“
Das Nearby Konzept ist eines der SEO-Tools, mit denen ich gearbeitet habe.
Es kann als Teil der SEO-Technik betrachtet werden, die als GEO-Trichter, GEO-Intelligenz oder GEO-gerichteter organischer Lead-Trichter bekannt ist: Website-Pages zeigen eine benutzerdefinierte Anzahl von Standorten an, die sich in der Nähe des Standorts der GEO-Zielseite befinden. Und das Beste daran ist, dass Sie mit dem Tool Standorte automatisch miteinander verknüpfen können.
Wenn Sie ein SEO sind und sich mit Local Business SEO oder Local SEO Marketing befasst haben, haben Sie wahrscheinlich GEO-bezogene Zielseiten auf vielen anderen Websites gesehen. Die jeweiligen Widgets auf diesen Pages jedoch dürften Ihnen entgangen sein. Die Reisebranche ist einer der besten Ersteller von Zielseiten, wenn es um GEO-gerichtete SEO geht. Anbei ein Beispiel:
Das obige Beispiel ist ein Screenshot von der GEO Landing Page von Expedia. Wie Sie sehen können, ist dies unter „Car Rental Deals in Top Destinations“ eigentlich ein Feature, das nur zur Verknüpfung von Standorten erstellt wurde. Ein viel besseres Beispiel ist die Verwendung von Standorten in unmittelbarer Nähe des Standorts der Zielseite. Unten ist ein weiteres Beispiel:
Das Schöne an Tools wie diesem ist, dass ein solches Tool automatisch alle Entfernungen aller Städte, Stadtteile und Orte für jede Landing Page berechnen kann, wenn Sie einen neuen Standort erstellen, sodass jede einzelne Landing Page erneuert und aktualisiert wird.
Wenn Sie erwägen, dieses Tool zu verwenden, gibt es ein paar Unternehmen, die Ihnen dabei helfen können, einschließlich blue media Marketing in San Diego, Kalifornien.
SEO Benefits
Ein Nearby-Widget wie eins solches oben kann enorme Wirkungen im SEO haben:
- Interlinking
Das Widget verlinkt auf andere Standorte. Dadurch werden Google-Links bereitgestellt, denen Sie folgen können, sodass alle Standorte einfach indiziert werden können. Außerdem legt die Verknüpfung Gewicht auf Standorte, und einige Standorte erhalten möglicherweise mehr interne eingehende Links als andere. - Einzigartigkeit des Inhalts
Da jedes Widget eine andere Reihenfolge von Standorten hat und unterschiedliche Kilometerzahlen bereitstellt, ist jede GEO-Zielseite eine einzigartige Seite. - Standortintelligenz
Google versteht die bereitgestellten Kilometerinformationen und ordnet diese Zielseite daher als Teil eines GEO-Local-Pakets ein. Das heißt, wenn Sie diese Informationen auf Ihrer GEO-Landingpage angeben, wird Google diese Landingpage vor allen anderen berücksichtigen und möglicherweise viel besser ranken als auf der Website des Mitbewerbers ohne GEO-Funnel.
Wer braucht sowas?
Die Verwendung für GEO-Seiten insgesamt ist vorteilhaft für Unternehmen, die Dienstleistungen erbringen, Produkte verkaufen oder Zielgruppen an bestimmten Orten ansprechen. Es ist äußerst wertvoll für lokale Unternehmen sowie nationale Websites oder sogar internationale Zielgruppen.
Üblicherweise zielen die GEO Landing Pages auf Zielgruppen mit einem bestimmten Thema in bestimmten Bereichen ab. Beispielsweise kann eine Marketingagentur, die in San Diego tätig ist, Personen im Stadtteil Kearny Mesa in San Diego ansprechen und nach „Marketing Company Kearny Mesa“ suchen. Existiert eine solche Landing Page, dann zeigt Google die Landing Page dieses Marketingunternehmens lieber vor allen anderen Agenturen an, da sie GEO-relevanter ist.





